Spiele & Bräuche
Brautstraußwerfen
Nach der Trauung, z. B. vor dem Kirchenportal oder kurz vor der Verabschiedung des Brautpaares, wirft die Braut den Brautstrauß in die Menge der unverheirateten Frauen. Wer ihn fängt, heiratet wahrscheinlich in baldiger Zukunft.
Ein Pendant dazu ist folgender Brauch aus den USA:
Strumpfbandwerfen
Hierbei stellen sich die Junggesellen der Hochzeitsgesellschaft hinter dem Bräutigam auf. Dieser entfernt nun das traditionelle blaue Strumpfband der Braut und wirft es hinter sich. Der Fänger darf nun mit der Junggesellin, die zuvor den Strauß gefangen hat, tanzen. Vielleicht werden die beiden als nächstes den Bund der Ehe schließen.
Dosen am Hochzeitsauto und Hupkonzert
Leere Dosen werden an die Stoßstange des Hochzeitsautos gebunden, die auf dem Weg zum Restaurant durch Scheppern auf das junge Ehepaar aufmerksam machen und nach altem Brauch Geister davon abhalten, dem Brautpaar zu folgen. Außerdem folgen die übrigen Gäste dem Hochzeitswagen mit einem kräftigen Hupkonzert.
Leintuch-Herz
Auf ein Leintuch wird ein möglichst großes Herz mit den Namen des Brautpaares gemalt.
Braut und Bräutigam erhalten jeweils eine kleine Nagelschere und müssen nun gemeinsam das Herz ausschneiden und anschließend durch das Loch steigen.
Wäscheleine mit Babysachen
Nach der kirchlichen Trauung erwartet das Brautpaar vor dem Kirchenportal eine Leine, die mit Babysachen behängt wurde. Gemeinsam nehmen sie die Wäsche ab und legen sie in einen Korb. Sollte das Paar nicht innerhalb eines Jahres Nachwuchs bekommen, müssen Braut und Bräutigam den Organisatoren des Brauchs ein kleines Fest ausrichten.
Eine Alternative dazu ist der Hochzeitsbaum, der mit Babysachen behängt im Garten des Brautpaares für ein Jahr aufgestellt wird.